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Heizung vom Fachmann checken lassen (08.06.2021)

Für sie ist jetzt die arbeitsreichste Zeit des Jahres erstmal beendet: die Heizung. Hat die Anlage über die kalten Monate zuverlässig ihren Dienst getan, die Räume und das Wasser erwärmt, sorgt das für ein gemütliches Zuhause. Und das zumeist völlig unbemerkt. Erst, wenn die Heizung ausfällt, wird plötzlich deutlich, was sie im Stillen leistet. Damit das so bleibt, sollte sie ab und an gewartet werden. Das Frühjahr ist eine gute Zeit dafür. Warum? Das weiß das Institut für Wärme und Mobilität (IWO).

„Nach der Heizsaison ist vor der Heizsaison“, so Christian Halper vom IWO. Wer die Zeit nach dem Winter für eine professionelle Heizungswartung nutzt, kann auch eventuellen Instandsetzungen oder sogar einer Modernisierung gelassen entgegensehen. Denn das ist dann zur nächsten kalten Jahreszeit in Ruhe erledigt. Für die Wartung kommt ein Fachbetrieb ins Haus und nimmt die Anlage genau unter die Lupe. „Damit ist schon viel für eine zuverlässige Wärmeversorgung getan“, betont Halper. Sinnvoll sei es, die Wartung regelmäßig vornehmen zu lassen. Bei dem Termin sollten alle relevanten Komponenten der Heizungsanlage überprüft und bei Bedarf auch Verschleißteile ausgetauscht werden.
 
Wartung hilft, Heizkosten zu senken

Besonders wichtig dabei: Der Fachmann kontrolliert mit Hilfe eines speziellen Messgerätes die Einstellungen des Brenners, um einen effizienten und damit kostengünstigen und emissionsarmen Betrieb der Heizung zu ermöglichen. Darüber hinaus ist es auch sinnvoll, die Druckhaltung im Heizsystem zu prüfen. Der genaue Umfang der Wartung sollte mit dem Fachhandwerker und den Vorgaben des jeweiligen Heizgeräteherstellers entsprechend abgestimmt werden.
 
Nach 20 Jahren lohnt sich meist der Austausch
 
Ist die Heizung älter als 20 Jahre, lohnt sich in den meisten Fällen ein Austausch gegen ein modernes Heizsystem. Standardtechnologie bei Ölheizgeräten sind heute Öl-Brennwertgeräte. Bis Ende des Jahres 2025 können Hausbesitzer ihre Heizung wie gewohnt mit effizienter Öl-Brennwerttechnik modernisieren. Ab 2026 ist dabei zusätzlich erneuerbare Energie, etwa über eine Solaranlage, mit einzubinden. Bereits heute ist es in vielen Fällen attraktiv, den Einbau eines neuen Öl-Brennwertgerätes mit dem Zubau einer Photovoltaikanlage und einem Warmwasserspeicher mit integrierter Wärmepumpe zu kombinieren.
 
Modernisierer können Future Fuels tanken

Wer sich für eine Modernisierung mit Öl-Brennwerttechnik entscheidet, kann sich für die Teilnahme an der Pilotinitiative „future:fuels@work“ bewerben. Damit haben Modernisierer die Chance auf einen treibhausgasreduzierten Brennstoff: Teilnehmer bekommen als erste Tankfüllung (maximal 2.000 Liter) nach der Modernisierung „grünes“ Heizöl zum Vorzugspreis.
Mehr Infos dazu gibt es auf www.zukunftsheizen.de.
 
Pärchen im Wohnzimmer

Quelle: IWO Pressebereich

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