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Heizölpreise-Trend: Ölpreise weiter bullisch - US-Rohölbestände gefallen (20.09.2018)

Brentölpreis nähert sich der Marke von 80 USD/Barrel - Euro wieder knapp über der Marke von 1,17 - Heizölpreise steigend

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen am Mittwochabend gegenüber dem Schlussstand vom Vortag um 0,6 % stärker - konkret stand der Heizölpreis bei 79,66 Euro/100 L. Damit konnte der Heizölpreis seinen Stand über der Marke von 79 Euro/100 L weiter ausbauen.

Aktuell gibt es erhebliche Unterschiede bei den regionalen Heizölpreisen, da neben den unten dargestellten Einflussfaktoren (Rohölpreis und Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar) zusätzlich noch die Schiffsfrachten an den Rheinschiene - die durch den niedrigen Wasserstand zurzeit immer noch steigen - und durch die Explosion in der Raffinerie nahe Ingolstadt Anfang September - wo es zu regionalen Versorgungsengpässen gekommen ist - eine besondere Rolle bei der aktuellen regionalen Heizölpreisbildung spielen.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2018 sind die Heizölpreise aktuell um 23,3 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Mittwoch und dem aktuellen Stand der Börsen am Donnerstagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: steigend!

 

Bereich Schlusskurs
18.09.2018
Schlusskurs
19.09.2018
Veränderung
zum Vortag
Tendenz 
20.09.2018
Heizölpreis (€/100L)
3.000LStandardqual.
79,21 79,66

+ 0,6 %

Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
79,03 79,40 + 0,5 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1670 1,1675 + 0,1 %

 

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren für den gestrigen und heutigen Tag herangezogen werden:

1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat November 2018 schloss am Mittwochabend mit einem Plus von 0,5 % bei 79,40 USD/Barrel - damit konnte der Ölpreis seinen Stand über der Marke von 79 USD/Barrel weiter ausbauen. Hauptgrund für die Fortsetzung des Ölpreisanstiegs am gestrigen Tag waren die offiziellen US-Öllagerbestandsdaten. Das amerikanische Energieministerium vermeldete für die letzte Woche einen Rückgang der Rohölbestände um 2,1 Mio. Barrel auf 394,1 Mio. Barrel - der Bestandsrückgang könnte ein Zeichen für eine Angebotsschwäche sein. Dieses Szenario stützte die Ölpreise am späten Nachmittag.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 18,7 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag setzt der Brentölpreis seinen Preisanstieg der letzten Tage fort - aktuell steht er bei 79,46 USD/Barrel. Damit nähert sich der Ölpreis wieder der Marke von 80 USD/Barrel. Verschärft wird die Situation zwischen Angebot und Nachfrage noch, wenn die US-Sanktionen gegen den Iran voll greifen und die Ölmengen aus dem Iran zusätzlich dem Ölangebot entzogen werden.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro ging am Mittwochabend mit einem leichten Plus von 0,1 % aus dem Tag und schloss bei 1,1675 - damit konnte der Euro seinen Stand über der Marke von 1,16 ausbauen. Die Finanzmärkte schauen in Richtung Salzburg, wo der 2-tägige EU-Gipfel stattfindet. Im Mittelpunkt steht dabei der Stand zu den Brexitverhandlungen und welche Probleme noch zu lösen sind.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 2,8 % reduziert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag schafft der Euro bei einem impulslosen Handel wieder den Sprung über die Marke von 1,17 - aktuell steht er bei 1,1704.

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